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Drehmoment

2016

An alle Interessierten und Neugierigen:

Auch in diesem Jahr werden wir unter der Überschrift Leipzig 1001 - Mühlgräben der Westvorstadt und Alte Elster unseren
Frühlingsspaziergang um die innere Westvorstadt durchführen.

Gemeinsam mit dem UiZ Leipzig wählten wir als Termin den 08.05.2016, 14:00 Uhr. Treffpunkt ist traditionell das Naturkundemuseum.

Wir erkunden die ehemaligen Standorte der vier Mühlen westlich der Leipziger Innenstadt, seinerzeit geprägt von einer Vielzahl Gräben zur Regulierung des Wassers.

Der Weg führt von der Rosenthalgasse, vorbei an Hauptfeuerwache und "Runder Ecke" entlang des Ringes bis zur Carl-Tauchnitz-Brücke. Weiter geht es durch den Johannapark zum Schreberbad/Stadthafen und schlussendlich zum Waldplatz, wo sich mit Jahnallee/Ranstädter Steinweg der Bogen um die Innere Westvorstadt schließt.

2015

Unter dem Motto »1000 Jahre Leipzig - vom Wasser gespeist, von Mühlen belebt.« fand der Frühlingsspaziergang an den Ufern der Mühlgräben 2015 erneut statt.
In Abstimmung mit dem UiZ Leipzig wurde als Termin wieder der Muttertag gewählt.

Klarer Himmel, ein sonniger Tag im Mai . . .

Bis 14 Uhr sammelten sich am verabredeten Ort vielleicht 40 Damen und Herren in der gemeinsamen Absicht, Mühlen und Gräben westlich der Leipziger Innenstadt aus einer etwas anderen Perspektive zu erkunden.

Auch diesmal promenierten wir entlang der Hauptgewässer - vom Naturkundemuseum zur Karl-Tauchnitz-Brücke und durch den Johannapark, vorbei am Schreberbad zurück zum Ausgangspunkt. Mit Jakobskapelle und Alter Burg zogen mehr als tausend Jahre Stadtgeschichte an uns vorüber. In den vielfältigen Gesprächen spiegelte sich das breite Interesse der Teilnehmer wider und wertete den Tag erheblich auf.

Gerhard Zimmermann

[Historische Eckdaten]

2014

Bei schönstem Wetter - überwiegend Sonnenschein, einer leichten Brise und einem kurzen Schauer - folgten am 11. Mai 2014, ab 16 Uhr, wenigstens drei Dutzend interessierter Menschen der Einladung zum Frühlingsspaziergang an die Mühlgräben der Leipziger Inneren Westvorstadt.
Beginnend am heutigen Zusammenfluss von Pleiße- und Elstermühlgraben neben dem Naturkundemuseum galt es, sich auf der Promenade den Weg zu ehemaligen Mühlenstandorten zu erschließen, im Johannapark alte Uferbefestigungen zu entdecken, ebenso wie am Elstermühlgraben - mit einem Blick auf weitere Offenlegungen.
Ein erster Eindruck vom künftigen Stadthafen gelang an der alten Blüthner Fabrik . . .
Das aufgeschlossene Publikum hatte nicht nur für optimale meteorologische Rahmenbedingungen gesorgt, sondern bereicherte mit seiner vielschichtigen und offen vorgetragenen Detailkenntnis den Ausflug in bedeutendem Umfang.
Alles in Allem - ein durchaus vergnüglicher Nachmittag!

Gerhard Zimmermann

 

Leipzig - Innere Westvorstadt

Wie entstand die Leipziger Innere Westvorstadt und wo befindet sie sich?

Prolog

Als ich vor reichlich 50 Jahren in der Leipziger Gottschedstraße geboren wurde, hatte ich natürlich keine Ahnung von der Westvorstadt, wer Carl Heine war und was sich sonst noch an stadtgeschichtlicher Entwicklung dahinter verbarg.
Wir wohnten in Leipzig C1, wir gingen auf den beiden Warzen im Clara-Zetkin-Park rodeln und ich planschte an der Lessingschule im Wasser des Mühlgrabens. An der Gustav-Adolf-Brücke blickten wir auf den Phenolschaum, der gen Rosental trieb.

Wendezeit - 1990er Jahre

Es wurde viel über die Mühlgräben und deren Wiederfreilegung gesprochen. Es gab Nachdrucke von Leipziger Stadtplänen diverser Jahrgänge zu kaufen. Das historische Wohnumfeld erlebte in den Printmedien ein Hochzeit. Und nach BTX und Datex J gab es plötzlich so etwas wie das Internet.

Heute - 2013

Gerade wurde der Startschuss für die Freilegung des dritten Abschnitts des Elstermühlgrabens an der Carl-Maria-von-Weber-Straße gegeben. Dabei wurden Waldstraßenviertel und Bachstraßenviertel genannt. Gut so! Aber die Fläche befindet sich in der Inneren Westvorstadt.

Historisches

Wie man den beiden Leipziger Kartenausschnitten von 1747 und 1749 sehr schön entnehmen kann, beschränkte sich die vorhandene Bebauung westlich der Leipziger Innenstadt im 18. Jahrhundert im Wesentlichen auf das Jacobsviertel nördlich des Ranstädter Steinwegs und das Nauendörfchen südlich davon.

Die Große Funkenburg bildete die Grenze auf dem Weg nach Weißenfels (Frankfurter Straße).

Der mittlere Bereich wurde dominiert von Richters Garten (heute nördlich der Gottschedstraße), dem Kleinen Bosischen Garten sowie Apels Garten (Kolonnadenstraße/Dorotheenplatz). Im Übrigen prägten Wiesen, Weiden, Kanäle und Gräben die Landschaft. Womit wir schon bei den vier städtischen Wassermühlen angekommen sind. Von Süden nach Norden - am Pleißemühlgraben westlich der Innenstadt: die Nonnenmühle (neben Winklers Garten), die Thomasmühle (gegenüber der Thomaskirche) und die Barfußmühle (nach den Mönchen im Kloster) sowie die Jacobsmühle am Elstermühlgraben.

Auf dem Ausschnitt von 1847 ist die beginnende Bebauung um den Reichelsplatz (heute Dorotheenplatz) sowie nördlich der Kolonnadenstraße erkennbar. Das Kolonnadenviertel darf daher mit Fug und Recht als Kerngebiet oder Herzstück der Westvorstadt bezeichnet werden.

Die Innere Westvorstadt erstreckt sich:

Carl Heine

Er trieb den Ausbau der Westvorstadt voran, besonders markant war dabei die Erhöhung des Baugrundes um ca. zwei Meter, gefolgt von der Bebauung des Bachviertels auf dem Weg nach Plagwitz.

Auf der Karte von 1884 gut zu sehen sind nördlich der weitgehend erschlossenen Inneren Westvorstadt die voranschreitende Bebauung des Waldstraßenviertels sowie die Planung des Musikerviertels im Süden.

Lokale Zuordnung 2013:

Als Westvorstadt (ohne "Innere") wird das gesamte Gebiet westlich der Leipziger Innenstadt bezeichnet..


 

Lilie

    

Offsetspiegel, liegend, mit Monoblock zum Empfang von Astra 19,2° Ost und Hot Bird 13° Ost. Ein Vorteil der quasi Überkopf-Montage, auf dem linken Bild gut erkennbar, besteht in dem nach oben "auskragenden" Arm, der auf einem knapp bemessenen Balkon durchaus ein paar Zentimeter Platzersparnis gegenüber der gängigen Vormastmontage einbringen kann.


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